Bad Hersfeld hat seit dem 16.10 2019 einen Malmesbury-Platz

Die Lullus-Sturmiuskirche mit dem Windmobile "Signet des Winds". Dieser Platz rund am Mobile wird ab 2019 Malmesbury-Platz heißen

Am 16.10.2019 wurde der Platz am Ostende des Schildeparks gegenüber der St. Lullus-Sturmius Kirche in  Malmesbury-Platz umbenannt. Als Zeichen der Verbundenheit der Stadt Bad Hersfeld mit Malmesbury wurde am gleichen Tag eine original britische rote Telefonzelle aufgestellt. Malmesbury ist bekanntlich die Stadt, aus der der Hl. Lullus, der Gründer des Hersfelder Klosters und der Stadt im 8. Jahrhundert nach Germanien zog, um unsere Region mit dem Hl. Bonifatius zum Christentum zu bekehren. Über die Verwendung der Telefonzelle entscheidet demnächst der Magistrat.

An der Feierstunde nahm Bürgermeister Thomas Fehling teil und hielt die Eröffnungsrede. Weitere Redebeiträge kamen von Jeff Penfold, dem früheren Town Clerk (Verwaltungschef von Malmesbury, Pfarrer Frank Nico Jäger (ev. Kirche) und Pfarrer Mgr. Bernhard Schiller (kath. Kirche) Der Festakt wurde musikalisch gestaltet von Uli Meiß und einem Blechbläserensemble sowie der Theater-AG der Konrad-Duden-Schule unter Leitung von Andrea Exner. (HJK)

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Tony McAleavy hielt Eröffnungsrede zum Lullusfest 2019

 

Tony McAleavy sowie Maria Marsh waren Gäste des Lullusfestes 2019. Beide sind die Autoren des Buches über Saint Lull, den heiligen Lullus, das 2017 in Malmesbury in englischer Sprache erschienen ist.

 

Tony McAleavy konnte als Redner für die Eröffnungsrede des Lullusfestes 2019 gewonnen werden. Er hielt, übersetzt von Dr. Sigmar Gleiser, dem Gründer des Friends-of-Malmesbury-Vereins, die Rede vor eindurcksvoller Kulisse in der illuminierten und gut gefüllten Stiftsruine. Eine Kernaussage war, dass Lullus sicher nicht für einen Brexit gewesen wäre, lebte er in unserer heutigen Zeit.

 

Das Lullusbüchlein wurde von Monica Thon übersetzt und vom Vereinsvorsitzenden H.-Jörg Kretschmer gestaltet und neu illustriert. Es ist in der überarbeiteten 2. Auflage im örtlichen Buchhandel erhältlich. (c) HJK 2019

 

Links: Der Originaltitel der englischen Ausgabe von 2017

Der Katharinenturm mit der Lullusglocke

Friends of Malmesbury besuchten die Lullusglocke

Katharinenturm 

der Turm wurde im 12. Jahrhundert als einzeln stehender Glockenturm östlich der Stiftsruine erbaut, da der zweite Hauptturm der Stiftskirche mehrfach beim Bau einstürzte, Ursache war vermutlich eine Wasserader unter den Fundamenten. Ende des 19. Jahrhundert stürzte auch die Südwestecke des Katharinenturms ein, wurde aber wieder rekonstruiert.

Lullusglocke

Die Lullusglocke ist die wohl älteste datierbare Glocke Deutschlands. Sie wurde am 24. Juni 1038 im Auftrag von Abt Meginher gegossen und wird nur viermal im Jahr geläutet: Ostern, Pfingsten und Weihnachten sowie am Sonntag vor beginn des Lullusfestes in der Woche des 16. Oktobers, dem Todestag von Lullus im Jahr 786

Blick vom Turm auf die Ruine

Aus den romanischen Doppelfenstern des Turms hat man einen einzigartigen Blick auf die Stiftsruine und die Stadt. Hier der Ausbick von der Ebene des Glockenstuhls auf die Stiftsruine.

Zwei der ursprünglichen drei Glocken wurden seit dem 20. Jahrhundert in den Stadtkirchturm umgesetzt.

Die Neuauflage des Lullusbuches ist ein großer Erfolg!

Die überarbeitete und teilweise neu bebilderte 2. Auflage des Lullusbuches ist seit Anfang Juni 2019 im örtlichen Buchhandel zu erwerben. Wegen der überregionalen Nachfrage nach dem Lullusbuch von Tony McAleavy und Maria Marsh heben wir  auch eine eBook-Ausgabe für das Amazon-Lesegerät Kindle und die Kindle-Apps auf den Betriebssystemen IOS, Android und Windows herausgegeben. Diese ist über Amazon Kindle zu beziehen. Außerdem ist eine neubearbeitete englischsprachige Ausgabe geplant.(HJK)

Die 2. Auflage des Lullusbuchs ist seit Juni 2019 im Buchhandel 

Das Lullusbuch der beiden englischen Autoren Tony McAleavy und Maria Marsh erschien am 1. Juni 2019 in 2.Auflage und kann im örtlichen Buchhandel" für nur 8,-€ gekauft werden.

Die zweite Auflage wurde nötig, weil die 1. Auflage schon fast vergriffen war. Im neuen etwas umfangreicheren Buch besticht die besser lesbare Schrift und eine Anzahl neuer besserer Fotos von Heinz-Jörg Kretschmer, der auch die Überarbeitung des Layouts gestaltet hat. (HJK)

Krypta der Stiftsruine - früherer Standort des Lullusgrabes

Die Krypta der Stiftsruine war nach Stand der Geschichtsforschung der Standort des Lullusgrabes. Durch den Brand und die Zerstörung der Stiftskirche im Siebenjährigen Krieg ging der Sarkophag verloren.

Neue Bürgermeisterin in Malmesbury gewählt: Mrs. Mayor Julie Exton

Ende April 2019 endete die Amtszeit des bisherigen Mayor (Bürgermeister) von Malmesbury, Fran Vandelli. Wir gratulieren sehr herzlich der von den Mitgliedern des Council of Malmesbury gewählten Nachfolgerin Julie Exton und ihres neuen Vertreters  und hoffen auf freundschaftliche Kontinuität in den Beziehungen unserer beider Städte.

Das Rätsel des Steins mit dem Doppelkreuz in der Stiftsruine gelöst?

Deckel-Teil des Lullus-Sarkophags wieder entdeckt?

Steht der Deckel des Sarkophags von Lullus in der Vorhalle der Stiftsruine?

Deckstein des Lullusgrabes

Dieser 160x60cm messende Stein mit dem Doppelkreuz eines Erzbischofs soll der Deckelstein des Reliquiengrabs Lulls sein, das beim Brand der Ruine im Siebenjährigen Krieg angeblich verlorengegangen ist. Er steht heute in der Eingangshalle der Stiftsruine.

(Quelle: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland - Kulturdenkmäler in Hessen - Landkreis Hersfeld-Rotenburg III, Stadt Bad Hersfeld, S. 148, 1999)

Der Text mit der möglichen Lösung des Rätsels

in einer alten (um 1941) Ausgabe Zeitungsbeilage "Die Stiftsruine".

Dieser Text aus einer Historischen Zeitschrift der vorigen Jahrhunderts enthält des Rätsels Lösung - es gibt vermutlich doch noch einen Teil des Lullusgrabes - eben diesen Stein mit dem Doppelkreuz. Ob der Stein wirklich der Deckel des Lullussarkophages ist, bleibt umstritten. Auf jeden Fall ist er der älteste aller in und außerhalb der Stiftsruine aufgestellten Grabsteine.

Die Krypta - der frühere Standort des Lullusgrabes

Lullus wurde zuerst in einer Vorgängerkirche der heutigen Siftsruine unter dem Südteil des Querschiffs beigesetzt.

Der Standort des Lullusgrabes war zuletzt die Hallenkrypta in der nach einem Brand im 11. Jahrhundert wieder aufgebauten Großkirche. Hier war Lullus wohl nach seiner Umbettung aus der kleineren Vorgängerkirche beigesetzt.

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