Friends of Malmesbury e. V.
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Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Neue Jahr!

 "The Surprising life of Bishop Daniel of Daniel's Well" Onlinevortrag von Tony Mc ALeavy

Am Mittwoch, dem 16.06.2021 fand ein Online-Vortrag von Tony McAleavy über den "anderen" Mönch aus Malmesbury, Daniel von Daniels Well, statt.

 

Daniel´s Well in Malmesbury (Foto: Robert Peel)

 

"Die meisten Menschen in Malmesbury sind mit dem wunderschönen Flussgebiet, das als Daniel es Well bekannt ist, vertraut. Aber wer war Daniel? Tonys Forschungen deuten darauf hin, dass er einer der bemerkenswertesten Menschen war, die jemals aus Malmesbury kamen. Dieser Schüler von Aldhelm wurde ein Berater von Königen und Päpsten. Er besuchte Rom. Er half, die Bekehrung Deutschlands zum Christentum zu organisieren. Seine Briefe sind in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien erhalten geblieben. Und am Ende eines langen und geschäftigen Lebens kehrte Daniel nach Malmesbury zurück, um in den Ruhestand zu gehen." (Text: Tony McAleavy)

 

Es tut sich was am Malmesbury-Platz

Die rote britische Telefonzelle auf dem Malmesbury-Platz in Bad Hersfeld ist seit 14. Mai 2021 durch eine Gestaltung der Glasflächen mit Fotos der Sehenswürdigkeiten der Freundschaftsstadt Malmesbury zu einem attraktiven Blickpunkt geworden.

Durch die Bebilderung sollen die interessierten Passanten und Bad Hersfelder Bürgerinnen und Bürger eine bessere Vorstellung von der englischen Freundschaftsstadt bekommen - vielleicht auch Lust, sie einmal persönlich durch einen Besuch kennen zu lernen.

Umgesetzt wurde dies Projekt in Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Hersfeld, dem Stadtmarketing und dem Friends of Malmesbury e.V., dessen 1. Vorsitzender die Fotos kostenlos zur Verfügung stellte.

Über eine endgültige Nutzung der Telefonzelle und eine Aufwertung und Umgestaltung des Platzes z. B. durch Ruhebänke und Bepflanzung wird später entschieden (HJK)

Die Geschichte der Malmesbury Abbey (engl.)

Die Geschichte der Malmesbury Abbey (Englisch)
Der wissenschaftliche Text stammt von englischen Historikern und wurde 1956 veröffentlicht. Die bibliographischen Angaben sind in dem downloadbaren Text ausführlich beschrieben.
Englischer Text über Malmesbury Abbey (1[...]
PDF-Dokument [827.0 KB]

Der Vorstand des Friends of Malmesbury e. V

Auf der Jahres-Mitgliederversammlung am 19.08.2020 wählten die anwesenden Mitglieder einen neuen Vorstand. Dieser besteht aktuell aus folgenden Personen:

 

1. Vorsitzender: Heinz-Jörg Kretschmer, 2. Vorsitzender: Thomas Bös, Kassenwart: Sebastian Hild, Schriftführerin: Susanne Exner, Beisitzerinnen und Beisitzer: Brigitte Arens, Monica Thon und Günter Exner. Als Kassenprüferin und Kassenprüfer wurden Tanja Barth und Michael Ernst bestätigt bzw. gewählt.

 

Der 1. Vorsitzende dankte Michael Ernst für seine Verdienste als 2. Vorsitzender seit Vereinsgründung. In seinem Jahresbericht beschrieb er die vielfältigen Aktivitäten des Vereins im Hessentagsjahr und gab einen Ausblick auf künftige Aktivitäten

Das Lullusbuch von Tony-Mc.Leavy und Maria Marsh

 

Tony McAleavy sowie Maria Marsh sind die Autoren des Buches über heiligen Lullus, das 2017 in Malmesbury in englischer Sprache und 2019 in Deutsch erschienen ist.

 

Tony McAleavy ist auch bekannt wegen seiner Eröffnungsrede des Lullusfestes 2019. Eine seiner Kernaussagen war, dass Lullus sicher nicht für einen Brexit gewesen wäre, lebte er in unserer heutigen Zeit.

 

Das Lullusbuch wurde von Monica Thon übersetzt und von H.-Jörg Kretschmer redigiert und gestaltet. Es ist in der überarbeiteten 2. Auflage für 8,- € im örtlichen Buchhandel sowie im Museumsshop und Kiosk der Stiftsruine erhältlich. (c) HJK

 

 

Das Foto zeigt den Titel der 2. Auflage von 2019

Der Katharinenturm mit der Lullusglocke

Friends of Malmesbury besuchten die Lullusglocke

Katharinenturm 

der Turm wurde im 12. Jahrhundert als einzeln stehender Glockenturm östlich der Stiftsruine erbaut, da der zweite Hauptturm der Stiftskirche mehrfach beim Bau einstürzte, Ursache war vermutlich eine Wasserader unter den Fundamenten. Ende des 19. Jahrhundert stürzte auch die Südwestecke des Katharinenturms ein, wurde aber wieder rekonstruiert.

Lullusglocke

Die Lullusglocke ist die wohl älteste datierbare Glocke Deutschlands. Sie wurde am 24. Juni 1038 im Auftrag von Abt Meginher gegossen und wird nur viermal im Jahr geläutet: Ostern, Pfingsten und Weihnachten sowie am Sonntag vor beginn des Lullusfestes in der Woche des 16. Oktobers, dem Todestag von Lullus im Jahr 786

Blick vom Turm auf die Ruine

Aus den romanischen Doppelfenstern des Turms hat man einen einzigartigen Blick auf die Stiftsruine und die Stadt. Hier der Ausbick von der Ebene des Glockenstuhls auf die Stiftsruine.

Zwei der ursprünglichen drei Glocken wurden seit dem 20. Jahrhundert in den Stadtkirchturm umgesetzt.

Das Rätsel des Steins mit dem Doppelkreuz in der Stiftsruine gelöst?

Deckel-Teil des Lullus-Sarkophags wieder entdeckt?

Steht der Deckel des Sarkophags von Lullus in der Vorhalle der Stiftsruine?

Deckstein des Lullusgrabes

Dieser 160x60cm messende Stein mit dem Doppelkreuz eines Erzbischofs soll der Deckelstein des Reliquiengrabs Lulls sein, das beim Brand der Ruine im Siebenjährigen Krieg angeblich verlorengegangen ist. Er steht heute in der Eingangshalle der Stiftsruine.

(Quelle: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland - Kulturdenkmäler in Hessen - Landkreis Hersfeld-Rotenburg III, Stadt Bad Hersfeld, S. 148, 1999)

Der Text mit der möglichen Lösung des Rätsels

in einer alten (um 1941) Ausgabe Zeitungsbeilage "Die Stiftsruine".

Dieser Text aus einer Historischen Zeitschrift der vorigen Jahrhunderts enthält des Rätsels Lösung - es gibt vermutlich doch noch einen Teil des Lullusgrabes - eben diesen Stein mit dem Doppelkreuz. Ob der Stein wirklich der Deckel des Lullussarkophages ist, bleibt umstritten. Auf jeden Fall ist er der älteste aller in und außerhalb der Stiftsruine aufgestellten Grabsteine.

Die Krypta - der frühere Standort des Lullusgrabes

Lullus wurde zuerst in einer Vorgängerkirche der heutigen Siftsruine unter dem Südteil des Querschiffs beigesetzt.

Der Standort des Lullusgrabes war zuletzt die Hallenkrypta in der nach einem Brand im 11. Jahrhundert wieder aufgebauten Großkirche. Hier war Lullus wohl nach seiner Umbettung aus der kleineren Vorgängerkirche beigesetzt.

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