Der Friends of Malmesbury e.V. wünscht frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Die Bad Hersfelder Stiftsruine unter dem Weihnachtsstern

Der Katharinenturm mit der Lullusglocke

Friends of Malmesbury besuchten die Lullusglocke

Katharinenturm 

der Turm wurde im 12. Jahrhundert als einzeln stehender Glockenturm östlich der Stiftsruine erbaut, da der zweite Hauptturm der Stiftskirche mehrfach beim Bau einstürzte, Ursache war vermutlich eine Wasserader unter den Fundamenten. Ende des 19. Jahrhundert stürzte auch die Südwestecke des Katharinenturms ein, wurde aber wieder rekonstruiert.

Lullusglocke

Die Lullusglocke ist die wohl älteste datierbare Glocke Deutschlands. Sie wurde am 24. Juni 1038 im Auftrag von Abt Meginher gegossen und wird nur viermal im Jahr geläutet: Ostern, Pfingsten und Weihnachten sowie am Sonntag vor beginn des Lullusfestes in der Woche des 16. Oktobers, dem Todestag von Lullus im Jahr 786

Blick vom Turm auf die Ruine

Aus den romanischen Doppelfenstern des Turms hat man einen einzigartigen Blick auf die Stiftsruine und die Stadt. Hier der Ausbick von der Ebene des Glockenstuhls auf die Stiftsruine.

Zwei der ursprünglichen drei Glocken wurden seit dem 20. Jahrhundert in den Stadtkirchturm umgesetzt.

Genau 980 Jahre ist es her, dass die älteste datierbare Glocke Deutschlands am 24.6.1038 unter Abt Meginher gegossen wurde und wenig später im Katharinenturm, dem wohl einzigen romanischen Campanile-Glockenturm nördlich der Alpen, aufgehängt wurde. In einer Führung durch Michael Adam - stilgerecht in einer Mönchskutte gekleidet - besichtigten Mitglieder des Friends of Malmesbury e.v den Katharinenturm und nahmen diesen Glockenschatz in Augenschein. Sie hatten dabei auch Gelegenheit, den Ausblick auf die Stiftsruine und die Stadt von diesem außergewöhnlichen Standort aus zu genießen und viele interessante Informationen über die Baugeschichte und Nutzung des Katharinenturms zu erfahren. 

Die Restauflage des Lullusbuches ist bald vergriffen!

Wegen der überregionalen Nachfrage nach dem Lullusbuch von Tony McAleavy und Maria Marsh heben wir jetzt auch eine eBook ausgabe für das Amazon-Lesegerät Kindle und die Kindle-Apps auf den Betriebssystemen IOS, Android und Windows herausgegeben. Die bisherige Erstausgabe ist als Paperback nur noch in geringer Zahl im örtlichen Buchhandel, im Wortreich-Museum und bei der Hersfelder Zeitung sowie beim Verein erhältlich. (Krt) 

Nur noch wenige Exemplare des Lullusbuchs im Buchhandel zu erwerben

Das Lullusbuch der beiden englischen Autoren Tony McAleavy und Maria Marsh erschien am 8. Juli 2017 und kann im örtlichen Buchhandel, bei der Hersfelder Zeitung, im Städtischen Museum. und im "wortreich" für nur 8,-€ gekauft werden.

Krypta der Stiftsruine - früherer Standort des Lullusgrabes

Die Krypta der Stiftsruine war nach Stand der Geschichtsforschung der Standort des Lullusgrabes. Durch den Brand und die Zerstörung der Stiftskirche im Siebenjährigen Krieg ging der Sarkophag verloren.

Neue Bürgermeisterin in Malmesbury gewählt: Mrs. Mayor Fran Vandelli

Ende April 2018 endete die Amtszeit des bisherigen Mayor (Bürgermeister) von Malmesbury, Wayne Jones. Wir gratulieren sehr herzlich der von den Mitgliedern des Council of Malmesbury gewählten Nachfolgerin Fran Vandelli und ihrer neuen Vertreterin Julie Exton und hoffen auf freundschaftliche Kontinuität in den Beziehungen unserer beider Städte.

Das Rätsel des Steins mit dem Doppelkreuz in der Stiftsruine gelöst?

Deckel-Teil des Lullus-Sarkophags wieder entdeckt?

Steht der Deckel des Sarkophags von Lullus in der Vorhalle der Stiftsruine?

Deckstein des Lullusgrabes

Dieser 160x60cm messende Stein mit dem Doppelkreuz eines Erzbischofs soll der Deckelstein des Reliquiengrabs Lulls sein, das beim Brand der Ruine im Siebenjährigen Krieg angeblich verlorengegangen ist. Er steht heute in der Eingangshalle der Stiftsruine.

(Quelle: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland - Kulturdenkmäler in Hessen - Landkreis Hersfeld-Rotenburg III, Stadt Bad Hersfeld, S. 148, 1999)

Der Text mit der möglichen Lösung des Rätsels

in einer alten (um 1941) Ausgabe Zeitungsbeilage "Die Stiftsruine".

Dieser Text aus einer Historischen Zeitschrift der vorigen Jahrhunderts enthält des Rätsels Lösung - es gibt vermutlich doch noch einen Teil des Lullusgrabes - eben diesen Stein mit dem Doppelkreuz. Ob der Stein wirklich der Deckel des Lullussarkophages ist, bleibt umstritten. Auf jeden Fall ist er der älteste aller in und außerhalb der Stiftsruine aufgestellten Grabsteine.

Die Krypta - der frühere Standort des Lullusgrabes

Lullus wurde zuerst in einer Vorgängerkirche der heutigen Siftsruine unter dem Südteil des Querschiffs beigesetzt.

Der Standort des Lullusgrabes war zuletzt die Hallenkrypta in der nach einem Brand im 11. Jahrhundert wieder aufgebauten Großkirche. Hier war Lullus wohl nach seiner Umbettung aus der kleineren Vorgängerkirche beigesetzt.

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