Friends of Malmesbury e. V. (FoM) auf dem Hessentag

Auf dem Hessentag war unser Verein gut vertreten. Am 7.Juni begann das Großevent, für das die Stadt und viele Hersfelder gespannt warteten.

Unser Verein war mit folgenden Aktivitäten dabei:

1. Fotoausstellung der Partnerstädte im Altenzentrum Hospital während der ganzen Dauer des Hessentags

2. Konzert des englischen Folk-Liedermacher-Duos "The Black Feathers" im Buchcafe am Mittwoch, dem 12.06.2019 um 20:00 Uhr, präsentiert vom Friends of Malmesbury e. V.

3. Teilnahme an der Jubiläumsveranstaltung des Partnerschaftsvereins Bad Hersfeld - Sumperk (Deutsch-Tchechische Gesellschaft) in der Stadthalle am 15.06.2019

4. Teilnahme am Hessentagsfestzug in der Gruppe der Partnervereine

 

"The Black Feathers" in Concert - ein großer Erfolg 

Etwa 100 Besucherinnen und Besucher waren von dem Konzert der beiden englischen Folksänger "The Black Feathers" am Mittwoch, dem 12.Juni begeistert. Das Konzert als Beitrag zum Hessentag vom Friends of Malmesbury e. V. in Zusammenarbeit mit dem Buchcafé in Bad Hersfeld veranstaltet. Sian Chandler und Ray Hughes traten mit ihren eigenen Songs auf und sangen wunderbar emotional und perfekt aufeinander abgestimmt. (HJK)

Bad Hersfeld erhält Malmesbury-Platz

Die Lullus-Sturmiuskirche mit dem Windmobile "Signet des Winds". Dieser Platz rund am Mobile wird ab 2019 Malmesbury-Platz heißen

 

Vom Magistrat der Kreisstadt Bad Hersfeld wurde im Dezember 2018 entschieden:

 

Der Platz am Ostende des Schildeparks gegenüber der St. Lullus-Sturmius Kirche wird im Oktober 2019 in Malmesbury-Platz umbenannt. Dort soll auch als Zeichen der Verbundenheit der Stadt Bad Hersfeld mit Malmesbury eine original britische rote Telefonzelle aufgestellt werden. Malmesbury ist bekanntlich die Stadt, aus der der Hl. Lullus, der Gründer des Hersfelder Klosters und der Stadt im 8. Jahrhundert nach Germanien zog, um unsere Region mit dem Hl. Bonifatius zum Christentum zu bekehren

(HJK).

Der Katharinenturm mit der Lullusglocke

Friends of Malmesbury besuchten die Lullusglocke

Katharinenturm 

der Turm wurde im 12. Jahrhundert als einzeln stehender Glockenturm östlich der Stiftsruine erbaut, da der zweite Hauptturm der Stiftskirche mehrfach beim Bau einstürzte, Ursache war vermutlich eine Wasserader unter den Fundamenten. Ende des 19. Jahrhundert stürzte auch die Südwestecke des Katharinenturms ein, wurde aber wieder rekonstruiert.

Lullusglocke

Die Lullusglocke ist die wohl älteste datierbare Glocke Deutschlands. Sie wurde am 24. Juni 1038 im Auftrag von Abt Meginher gegossen und wird nur viermal im Jahr geläutet: Ostern, Pfingsten und Weihnachten sowie am Sonntag vor beginn des Lullusfestes in der Woche des 16. Oktobers, dem Todestag von Lullus im Jahr 786

Blick vom Turm auf die Ruine

Aus den romanischen Doppelfenstern des Turms hat man einen einzigartigen Blick auf die Stiftsruine und die Stadt. Hier der Ausbick von der Ebene des Glockenstuhls auf die Stiftsruine.

Zwei der ursprünglichen drei Glocken wurden seit dem 20. Jahrhundert in den Stadtkirchturm umgesetzt.

Die Neuauflage des Lullusbuches ist im Buchhandel!

Die überarbeitete und teilweise neu bebilderte 2. Auflage des Lullusbuches ist Anfang Juni 2019 erschienen und ab sofort im örtlichen Buchhandel zu erwerben. Wegen der überregionalen Nachfrage nach dem Lullusbuch von Tony McAleavy und Maria Marsh heben wir  auch eine eBook-Ausgabe für das Amazon-Lesegerät Kindle und die Kindle-Apps auf den Betriebssystemen IOS, Android und Windows herausgegeben. Diese ist über Amazon Kindle zu beziehen.

Die 2. Auflage des Lullusbuchs ab sofort im Buchhandel 

Das Lullusbuch der beiden englischen Autoren Tony McAleavy und Maria Marsh erschien am 1. Juni 2019 in 2.Auflage und kann im örtlichen Buchhandel" für nur 8,-€ gekauft werden.

Die zweite Auflage wurde nötig, weil die 1. Auflage schon fast vergriffen war. Im neuen etwas umfangreicheren Buch besticht die besser lesbare Schrift und eine Anzahl neuer besserer Fotos von Heinz-Jörg Kretschmer, der auch die Überarbeitung des Layouts gestaltet hat. (HJK)

Krypta der Stiftsruine - früherer Standort des Lullusgrabes

Die Krypta der Stiftsruine war nach Stand der Geschichtsforschung der Standort des Lullusgrabes. Durch den Brand und die Zerstörung der Stiftskirche im Siebenjährigen Krieg ging der Sarkophag verloren.

Neue Bürgermeisterin in Malmesbury gewählt: Mrs. Mayor Julie Exton

Ende April 2019 endete die Amtszeit des bisherigen Mayor (Bürgermeister) von Malmesbury, Fran Vandelli. Wir gratulieren sehr herzlich der von den Mitgliedern des Council of Malmesbury gewählten Nachfolgerin Julie Exton und ihres neuen Vertreters  und hoffen auf freundschaftliche Kontinuität in den Beziehungen unserer beider Städte.

Das Rätsel des Steins mit dem Doppelkreuz in der Stiftsruine gelöst?

Deckel-Teil des Lullus-Sarkophags wieder entdeckt?

Steht der Deckel des Sarkophags von Lullus in der Vorhalle der Stiftsruine?

Deckstein des Lullusgrabes

Dieser 160x60cm messende Stein mit dem Doppelkreuz eines Erzbischofs soll der Deckelstein des Reliquiengrabs Lulls sein, das beim Brand der Ruine im Siebenjährigen Krieg angeblich verlorengegangen ist. Er steht heute in der Eingangshalle der Stiftsruine.

(Quelle: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland - Kulturdenkmäler in Hessen - Landkreis Hersfeld-Rotenburg III, Stadt Bad Hersfeld, S. 148, 1999)

Der Text mit der möglichen Lösung des Rätsels

in einer alten (um 1941) Ausgabe Zeitungsbeilage "Die Stiftsruine".

Dieser Text aus einer Historischen Zeitschrift der vorigen Jahrhunderts enthält des Rätsels Lösung - es gibt vermutlich doch noch einen Teil des Lullusgrabes - eben diesen Stein mit dem Doppelkreuz. Ob der Stein wirklich der Deckel des Lullussarkophages ist, bleibt umstritten. Auf jeden Fall ist er der älteste aller in und außerhalb der Stiftsruine aufgestellten Grabsteine.

Die Krypta - der frühere Standort des Lullusgrabes

Lullus wurde zuerst in einer Vorgängerkirche der heutigen Siftsruine unter dem Südteil des Querschiffs beigesetzt.

Der Standort des Lullusgrabes war zuletzt die Hallenkrypta in der nach einem Brand im 11. Jahrhundert wieder aufgebauten Großkirche. Hier war Lullus wohl nach seiner Umbettung aus der kleineren Vorgängerkirche beigesetzt.

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